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Pressemitteilung zum Integration-Point

Einschränkungen beim Integration-Point nur vorübergehend


Ein dickes Lob zollt die SPD- Kreistagsfraktion der Arbeit des Integration-Point an der Bahnhofstraße in Paderborn. Kreistagsabgeordneter Alexander Wittmer: „Der Integration – Point hat sich inzwischen gut etabliert. Er ist eine kompetente Anlaufstelle für Geflüchtete und ehrenamtliche Helfer geworden. Dank der Zusammenführung verschiedener Fachbereiche können hier zügig und unbürokratisch Themen wie Wohnen, Spracherwerb, Bildung und Ausbildung, berufliche Eingliederung oder Aufenthalt- Status gebündelt bearbeitet werden.“

 

Beteiligt an der Einrichtung sind das Jobcenter, die Arbeitsagentur und die Kreisverwaltung.

 

In seiner Antwort auf eine entsprechende Anfrage der SPD- Kreistagsfraktion bestätigte der Landrat jetzt, dass Neuantragsteller derzeit doch wieder an die örtlich zuständigen Jobcenter verwiesen werden müssen. Gründe dafür seien ein immenser Anstieg der Fallzahlen an Antragstellern in Verbindung mit dem Bemühen um angemessene Bearbeitungszeiten.

 

Die sozialpolitische Sprecherin der SPD- Fraktion, Gunda Köster, kann die Entwicklung nachvollziehen. Sie begrüßt besonders die Auskunft, dass die aktuellen Einschränkungen nur befristet angelegt sind. Das Personal etwa in den örtlichen Jobcentern sei auch nicht unerfahren mit dem kulturellen Hintergrund der Geflüchteten zitiert Köster aus der Antwort des Landrats.