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Anfrage: Personalausstattung Jugendamt

© gorosi, stock.adobe.com
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Fallzahlen im Jugendamt steigen

Mitte Mai erschien eine Studie der Universität Koblenz zur beruflichen Realität der Mitarbeiter der Jugendämter, insbesondere im ASD. Dazu wurden 652 Mitarbeiter*innen aus 175 Jugendämtern befragt. 

Im Ergebnis bemängelt die Studie das Fehlen von essenziellen Bedingungen für die Mitarbeiter*innen, um professionell sozialpädagogisch zu arbeiten. So werden zu hohe Fallzahlen, kaum Zeit für Gespräche und Dokumentation, sowie das Fehlen struktureller Rahmenbedingen (z. B. Raum für Gespräche etc.) angeführt. 

 

Auch im Kreis Paderborn steigen die Fallzahlen, wie aus der Auswertung der Gefährdungsstatistik Kinderschutz 2017 (vergl. Vorlage 16.0921) deutlich wird. 

Schon allein die Steigerungen bei der ambulanten Hilfe zur Erziehung, sowie bei den erstellten Schutzplänen machen die Mehrbelastung der Mitarbeiter*innen hinreichend deutlich!

 

Anfrage

  • Wie hoch sind die Fallzahlen, die ein einzelner Mitarbeiter bzw. eine einzelne Mitarbeiterin im ASD zu betreuen hat ?
  • Wurde eine Untersuchung zur Personalbemessung durchgeführt? Wenn ja, mit welchem Ergebnis?
  • Sind entsprechende räumliche Ressourcen (Büro- und Besprechungsräume) im Kreishaus vorhanden?