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SPD-Kreistagsabgeordnete fordert mehr Sicherheit auf Paderborner Kreisstraßen

Erneuter Unfall auf der K 11

Heike Krömeke, Abgeordnete im Paderborner Kreistag, bittet  Landrat Manfred Müller,  sich  mit  dem  Personal  der Kreispolizeibehörde  auszutauschen,  um  gemeinsam  Lösungen  bei  Gefahrenquellen  auf Kreisstraßen  zu  finden  und  diese  zu  beseitigen.

 

Als Begründung fügt die SPD-Kreistagsabgeordnete an, dass es Ende Mai 2018 in einem sehr engen Kurvenbereich der K 11 Urenberg, nahe Herbram, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto- und einem Motorradfahrer kam. Bei dem Unfall kam der 26-Jährige Motorradfahrer von der Straße ab und prallte gegen das Vorderrad des entgegenkommenden PKWs (s. Foto). Laut Polizeiangaben hat das Auto dem jungen Mann wohl das Leben gerettet, denn die Leitplanken haben an dieser Stelle keinen Unterfahrschutz. 

 

Fast auf den Tag genau ereignete sich nun zwei Jahre später Ende Mai 2020 an derselben Stelle ein erneuter Unfall zwischen einem Auto- und einem Motorradfahrer. Bei diesem Unfall musste, laut Presseportal der Kreispolizei Paderborn, für den schwer verletzten Kradfahrer ein Rettungshubschrauber eingesetzt werden.

 

„Ein Hinweis auf eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde und/oder rot-weiße Hinweispfeile auf den Leitplanken hätten bereits frühzeitig auf diesen scharfen Kurvenbereich aufmerksam gemacht. Möglicherweise hätten diese Unfälle, wobei Personen teils schwer verletzt und Fahrzeuge total zerstört wurden, verhindert werden können“, so Krömeke.

 

Dementsprechend geht es der Abgeordneten darum, neben dieser Gefahrenstelle auch auf weiteren Straßen im Kreisgebiet Gefahrenquellen zu identifizieren und durch geeignete Maßnahmen zu kennzeichnen bzw. zu entschärfen. Im beschriebenen Kurvenbereich der K11 kann bereits mit geeigneten Maßnahmen, wie Warnhinweisen oder einer Geschwindigkeitsbegrenzung begonnen werden. 

 

Foto PRIVAT (Heike Krömeke)

Foto: Unfall/-ort im Mai 2018