Familie & Bildung


Wir stehen für

...eine kostenlose Bildung von Kindergarten bis Studium, d.h. keine Elternbeiträge im Kindertagseinrichtungen, gebührenfreie OGS, keine Studiengebühren.

...eine Unterstützung der ErzieherInnen in ihrer täglichen Arbeit durch Betratung und Weiterbildung.

...die Erstellung eines Digitalisierungskonzeptes für unsere Berufskollegs.

...Förderung der Zusammenarbeit der Berufskollegs untereinander mit dem Ziel jeder Schülerin und jedem Schüler den beste möglichen Berufsweg zu eröffnen.

© Viacheslav Iakobchuk – fotolia.com
© Viacheslav Iakobchuk – fotolia.com

Da die W-Lan Ausstattung der Kollegs abgeschlossen ist, liegt der Schwerpunkt der Arbeit im Schul- und Sportausschuss auf der Unterstützung der Berufskollegs bei der Erstellung eines schulischen Digitalisierungskonzeptes. Diese Vorgehensweise wird von der SPD-Kreistagsfraktion ausdrücklich unterstützt und aktiv begleitet.

 

Der weitere Ausbau der Digitalisierung in den Berufskollegs soll sie befähigen, strategische und zukunftsorientierte Planungen zu entwickeln. 

 

Unser gemeinsames Ziel muss es sein, die Ausbildungsqualität weiter zu erhöhen und die bestmöglichen Bedingungen für Schülerinnen und Schüler wie auch für Lehrerinnen und Lehrer zu sichern. Schülerinnen und Schüler müssen die Herausforderungen und Veränderungen der Arbeitswelt kennen und den Anforderungen der Wirtschaft durch eine hohe Ausbildungsqualität gewachsen sein.

 

Zurzeit besuchen ca. 9.000 Schülerinnen und Schüler die Berufskollegs des Kreises. Alle Kollegs kooperieren eng miteinander, um das breit gefächerte Bildungsangebot transparent zu machen, damit Schülerinnen und Schüler eine qualifizierte Entscheidung über Bildungsgänge treffen können. Für uns ist es wichtig, die Zahl der Bildungsgangwechsler oder Schulabbrecher zu minimieren.

 

Wir halten SchulsozialarbeiterInnen für einen wesentlichen Bestandteil in der Schule. Sie sind eine wichtige Unterstützung für die SchülerInnen und entlasten fachgerecht die LehrerInnen. Insbesondere an unseren Berufsschulen geben sie Orientierung und beraten bei der Karriereplanung. Der Kreis muss hier durch Landesmittel aber auch mit eigene Mittel für ausreichend Personal sorgen.

 

Wir wollen einen Ausbau des Betreuungsangebotes in den Kindertageseinrichtungen im Kreis Paderborn mit kleineren Gruppen und einem besseren Personal-Kind-Schlüssel. Multiprofessionelle Teams aus ErzieherInnen, LogopädInnen, KrankengymnastInnen, HauswirtschafterInnen und IntegrationshelferInnen sollen unseren Kindern eine ganzheitliche Förderung in unseren Einrichtungen ermöglichen. Die Kreisverwaltung muss hier durch Fortbildungen und Betreuung und Beratung den MitarbeiterInnen in den Einrichtungen zur Verfügung stehen und sie in der Weiterentwicklung ihrer Fach- und Sozialkompetenz unterstützen.

 

Zur Entlastung der Städte und Gemeinden als Träger der Kindertagespflege muss die Landesregierung ihren Anteil an den Kosten erhöhen. Wünschenswert ist eine komplette Befreiung der Eltern von den Elternbeiträgen.


Sie haben Fragen oder Anregungen? Sprechen Sie uns an!

Ihre Ansprechpartner*innen im Kreis Paderborn: 

 

Silke Kohaupt

 +49-5252-2019513

Kohaupt@spd-pb.de

Horst Neumann

+49-5258-5751

horstneumann@email.de

Jürgen Schmidt

+49-5251-391147

hjs492000@yahoo.de



Aktuelles zum Thema Familie & Bildung im Kreis Paderborn

SPD-Kreistagsfraktion will berufliche Bildung stärken

Förderung des landesweiten Azubi-Tickets vorgeschlagen

Die SPD-Fraktion im Kreistag kündigt für die anstehenden Beratungen des Kreis-Haushalts 2020 eine Initiative zur Förderung des landesweit gültigen Azubi- Tickets an. Kreistagsabgeordneter Jürgen Schmidt zur Begründung: „Der derzeitige Preis von  82  Euro ist allerdings eher abschreckend hoch und auch sozial ungerecht. Zudem wird er der viel zitierten Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung nicht gerecht.“  Schmidt verweist beispielhaft darauf, dass das Semester-Ticket für Studierende monatlich dagegen nur etwa dreißig Euro kostet. „Auf dem Weg zur Meisterprüfung in Industrie- und Handwerksberufen entstehen oft erhebliche persönliche Kosten für die Teilnehmer, während für die akademische Ausbildung richtiger Weise keine Studiengebühren erhoben werden.“

 

Nach SPD- Auffassung müssen den berechtigten Appellen und der Klage über den Facharbeiter-mangel auch konkrete Maßnahmen folgen. Der stellvertretende Vorsitzende des Kreis – Schulausschusses, Horst Neumann, stellt die Grundidee einer anderen Finanzierung des Azubi – Tickets NRW auf freiwilliger Basis vor: „Der Kreis Paderborn bietet zunächst den Auszubildenden des ersten Ausbildungsjahres an seinen Berufskollegs eine Kostenbeteiligung von zwanzig Euro monatlich an, wenn der jeweilige Arbeitgeber sich ebenfalls mit mindestens 30 Euro monatlich beteiligt. Somit könnte für die Jugendlichen am Ende ein Preisniveau etwa wie bei dem Semesterticket für Studierende zustande kommen.“

 

Nach einer einjährigen Praxis stellt sich die SPD- Fraktion eine Überprüfung im Lichte der gemachten Erfahrungen und mögliche Anpassungen vor.

 

Neben den überschaubaren Kosten für den Kreishaushalt – andernorts rechnet man mit einem Drittel der möglichen Teilnehmer – sehen die Sozialdemokraten eine ganze Reihe weiterer Vorteile für dieses Projekt. Fraktionschef Bernd Schäfer: „Das reicht von der Attraktivierung der beruflichen Ausbildung, über die Heranführung der jungen Menschen an das System des ÖPNV bis hin zu den Vorteilen für Ökologie und Klimaschutz.“

 

Die SPD sei zudem zuversichtlich, so Schäfer abschließend, dass die betroffenen Akteure, wie die Ausbildungsbetriebe mit ihren Kammern, die Berufskollegs und der DGB diese Initiative unterstützen werden.

 

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SPD fragt nach Personalbedarf im Jugendamt

Gunda Köster, SPD-Sprecherin
Gunda Köster, SPD-Sprecherin

Alarmierende Ergebnisse einer aktuellen, wissenschaftlichen Studie veranlasste die SPD- Kreistagsfraktion jetzt zu einer 3 – teiligen Anfrage im Jugendhilfeausschuss. Dabei ging es um die personelle Situation und um die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im allgemeinen sozialen Dienst (ASD) des Jugendamtes.  Ihnen obliegt namentlich die Betreuung von problematischen Familien und dabei geht es vorrangig um das Wohl der Kinder.

 

Die Universität Koblenz hatte in einer Mitte Mai erschienenen Studie 652 Mitarbeiter*innen aus 175 Jugendämtern befragt. Die Ergebnisse beschreiben verbreitete, essenzielle Mängel in den Jugendämtern:  Fehlendes Personal, dadurch zu hohe Fallzahlen und zu wenig Zeit, bis hin zu unzulänglich vorhandenen Räumlichkeiten.

 

SPD-Sprecherin Gunda Köster: „Auch im Kreis Paderborn registrieren wir Steigerungen bei den Fallzahlen, der ambulanten Erziehungshilfen, sowie bei den erstellten Schutzplänen im Interesse des Kindeswohls. Ob die entsprechenden Hilfen im Sinne der betroffenen Kinder Wirkung zeigen, sollte schon regelmäßig nachgeprüft werden. Und gerade das Einhalten von Schutzplänen erfordert eine Überwachung. Ohne eine entsprechende Begleitung der Familien können die Unterstützungsangebote ins Leere laufen.“

 

Alles in allem führte diese Situation zu den folgenden Fragen der SPD an die Kreisverwaltung: Wie hoch sind die Fallzahlen pro Mitarbeiter*in im Jugendamt?  Wie stellt sich die Frage des Personalbedarfs dar?  Und: Stehen hinreichende Büro- und Besprechungsräume zur Verfügung?

 

Nach der Behandlung des Themas im Jugendhilfeausschuss ist Gunda Köster nun zuversichtlich, dass der tatsächlich eingeräumte zusätzliche Personalbedarf vom Kreis möglichst umgehend behoben wird.  

Köster: „Wir freuen uns, dass die Problematik auch von der Verwaltung gesehen wird. Im Sinne der Kinder und Jugendlichen und deren Wohlergehen darf auf keinen Fall gespart werden.“ 

Anfrage: Personalausstattung Jugendamt

© gorosi, stock.adobe.com
© gorosi, stock.adobe.com

Fallzahlen im Jugendamt steigen

Mitte Mai erschien eine Studie der Universität Koblenz zur beruflichen Realität der Mitarbeiter der Jugendämter, insbesondere im ASD. Dazu wurden 652 Mitarbeiter*innen aus 175 Jugendämtern befragt. 

Im Ergebnis bemängelt die Studie das Fehlen von essenziellen Bedingungen für die Mitarbeiter*innen, um professionell sozialpädagogisch zu arbeiten. So werden zu hohe Fallzahlen, kaum Zeit für Gespräche und Dokumentation, sowie das Fehlen struktureller Rahmenbedingen (z. B. Raum für Gespräche etc.) angeführt. 

 

Auch im Kreis Paderborn steigen die Fallzahlen, wie aus der Auswertung der Gefährdungsstatistik Kinderschutz 2017 (vergl. Vorlage 16.0921) deutlich wird. 

Schon allein die Steigerungen bei der ambulanten Hilfe zur Erziehung, sowie bei den erstellten Schutzplänen machen die Mehrbelastung der Mitarbeiter*innen hinreichend deutlich!

 

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Antrag der SPD zum Haushalt 2018. Verhütungsfonds zur Vermeidung ungewollter Schwangerschaften

Antrag

Der Kreis Paderborn schafft eine Haushaltstelle, entweder im Haushalt des Sozialamtes oder bei der Gleichstellungsstelle, aus der Maßnahmen der Familienplanung für Frauen, bzw. Paare mit niedrigen Einkommen oberhalb des Regelsatzes nach dem SGB II und SGB XII finanziert werden. Das finanzielle Volumen soll 10.000 € betragen.  Als Einkommensgrenze für die Inanspruchnahme wird ein Nettoeinkommen von monatlich 1400 € für eine Einzelperson und 400 € für jede weitere Person im Haushalt festgelegt. Eine Eigenbeteiligung ist zwingend vorgesehen und zur Stärkung der eigenen Verantwortung erforderlich. 

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Anfrage zur Familienplanung

Maßnahmen der Familienplanung, Verhinderung ungewollter Schwangerschaften


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Pressemitteilung zum Bildung- und Teilhabegesetz

NRW sichert Bildungs- und Teilhabeberatung in Schulen


Gute Nachrichten aus der Landeshauptstadt vermeldet die SPD- Kreistagsfraktion: Das Land NRW wird die Bildungs- und Teilhabeberatung in Schulen mit jährlich rund 48 Millionen Euro zunächst bis 2018 weiter sicherstellen. Finanziert werden davon auch Stellen oder Stellenanteile für Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen in allen Städten und Gemeinden des Kreises.

 

Die Beraterinnen und Berater stehen als Schnittstelle zu Behörden finanziell schwachen Familien und ihren Kindern etwa zur Seite, wenn Anträge zu stellen sind. Damit wiederum werden dann Zuschüsse für das Mittagessen, für Nachhilfeunterricht, Klassenfahrten oder die Beiträge zum Sportverein ermöglicht. Die hergebrachte Schulsozialarbeit wird so sinnvoll ergänzt.

 

Der Bund hatte diese Zahlungen ursprünglich übernommen, aber dann bereits 2013 eingestellt. Diese Lücke füllt seitdem das Land NRW, obwohl es eigentlich nicht zuständig ist.

 

Der schulpolitische Sprecher der SPD- Kreistagsfraktion, Horst Neumann, weist auf eine hundertprozentige Inanspruchnahme des Programms hin. Neumann: „Die Bildungs- und Teilhabeberaterinnen und –berater leisten wertvolle Arbeit. Sie verhelfen benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu Unterstützungen, auf die sie dringend angewiesen sind. Sie stellen sicher, dass gesetzliche Leistungen auch zutreffend ankommen. Und schließlich wird hier auch integrativ gearbeitet, weil junge Menschen auf diese Hilfen angewiesen sind, die vor Krieg und Gewalt zu uns geflüchtet sind.“

 

SPD- Fraktionschef Bernd Schäfer weist darauf hin, dass der Erfolg der Beratungstätigkeit sich messen lässt, weil die Inanspruchnahme der Unterstützungs- Mittel ständig steigt. Allein für die Lernförderung werden ein Fünftel der Mittel aus dem Bildungs- und Teilhabegesetz abgerufen.

Anfrage zur Leistungsverträgen

Leistungsverträge der Fachbereiche Soziales, Gesundheit, Jugend und Familie mit diversen Anbietern der freien Wohlfahrtspflege


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Pressemitteilung zur Kita-Ausbau

SPD begrüßt massive Ü3-Landesförderung für den Kreis – Früheres Betreuungsgeld soll frühkindliche Bildung verbessern

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Pro-Familia muss bleiben

SPD: Unverständnis für die Verdrängung von pro familia

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Kreis – SPD zum Kita- Ausbau

Weitere rd. 2,3 Mio. Euro für die Kleinsten in Stadt und Kreis Paderborn

Die Große Koalition in Berlin hat beschlossen, die Länder und Kommunen auch bei der Finanzierung von Kinderkrippen, Kindertagesstätten, Schulen und Hochschulen zu unterstützen. Deshalb wird der Bund die Länder um sechs Milliarden Euro entlasten. Dadurch wird unter anderem ein drittes Investitionsprogramm von 2015 bis 2018 für den Kita-Ausbau ermöglicht. „Gemeinsames Ziel von Bund, Ländern und Kommunen ist ein bedarfsgerechtes Angebot an Betreuungsplätzen für Kinder in den ersten drei Lebensjahren. Der Ausbau in Nordrhein-Westfalen schreitet weiter voran“, sagt Gunda Köster, die SPD- Sprecherin im Kreis- Jugendhilfeausschuss.

 

„Dank einer beispiellosen Aufholjagd und einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Land, Kommunen und Trägern konnten wir im vergangenen Jahr die vereinbarten Ziele zum sogenannten U3-Ausbau erreichen. Es war uns aber auch klar, dass der Bedarf an Plätzen für die Kleinsten steigen würde. Damit erhalten noch mehr Kinder einen Zugang zu öffentlich finanzierter frühkindlicher Bildung und gleichzeitig verbessert sich für Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, ergänzt die Ausschusskollegin Silke Kohaupt.

 

Insgesamt erhält das Land Nordrhein-Westfalen 118,6 Millionen Euro vom Bund. Auf den Jugendamtsbezirk Kreis Paderborn (Umland) entfallen davon 1,17 Mio. Euro, auf das Jugendamt der Stadt Paderborn 1,14 Mio. Euro, insgesamt also für den Kreis rund 2,3 Mio. Euro. Die Zuweisung wird neu geordnet in dem jetzt vorliegenden Gesetzentwurf der Bundesregierung mit dem sperrigen Namen: Umsetzung des Gesetzes zur weiteren Entlastung von Ländern und Kommunen ab 2015 und zum quantitativen und qualitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung – Investitionsprogramm Kinderbetreuungsfinanzierung 2015 – 2018.

 

Die Verteilung berechnet sich aus der Anzahl der ein- und zweijährigen Kinder sowie aus der Betreuungsquote der Dreijährigen. Diese Aufteilung hat sich bei den Mittelvergaben der vergangenen Jahre bewährt. Für den Kreis Paderborn etwa bedeutet das konkret: Eine Betreuungsquote für Dreijährige von rd. 90 Prozent.

 

SPD- Kreisvorsitzender Burkhard Blienert: „Wir freuen uns über das zusätzliche Geld. Damit werden die bisherigen Anstrengungen gewürdigt und die frühkindliche Bildung erhält dadurch den Stellenwert, den sie verdient. Für die Eltern im Kreis Paderborn wird sich die Betreuungssituation weiter entspannen.“